Dienstag, 10. September 2019

Podcast des NDR - Sechs-Teiler "Killed in Action" beschreibt Gefecht Deutscher Fallschirmjäger

NDR-Sechsteiler "Killed in Action"
Der NDR hat einen sechsteiligen Podcast veröffentlicht der das Geschehen rund um den Karfreitag im Jahre 2010 in der Nähe von Kundus thematisiert, in dem Deutsche Fallschirmspringer-Einheiten aus Niedersachsen verwickelt waren (sollen).

Bei Facebook wird der Vorfall wie folgt beschrieben:
Karfreitag 2010: Über acht Stunden lang liefern sich Fallschirmjäger aus Niedersachsen nahe Kundus ein Gefecht mit Taliban - das wohl schwerste in der Geschichte der Bundeswehr. Drei Deutsche sterben, acht werden verletzt. Die Bundesregierung spricht erstmals von Krieg. Kämpfen und Töten, Verwundung und Sterben gehören nun zur Bundeswehr. Die Ex-Korrespondenten Christoph Heinzle und Kai Küstner erzählen die Lebensgeschichten Beteiligter und zeichnen den grundlegenden Wandel der Bundeswehr in einer vierstündigen Serie nach.“
Da wir nicht wissen wie lange der NDR die sechs Folgen des Podcasts vorhalten wird und ausgerechnet Niedersächsische Kampfeinheiten betroffen sind, haben wir die sechs Podcastfolgen hier archiviert: -> Killed in Action <-

Die Titel der einzelnen Folgen lauten:
  1. Drei Soldaten (Wer sind die drei Soldaten aus dem Karfreitags-Gefecht, die wir begleiten? Wie wirken die einschneidenden Ereignisse im Afghanistan-Einsatz auf Truppe und Öffentlichkeit?)
  2. Der Marschbefehl (Nach 9/11 schickt Deutschland Soldaten nach Afghanistan. Der Weg dorthin war lang. Die drei Soldaten verfolgen die Entwicklung. Die Lage in Afghanistan wird kritischer.)
  3. Die Entscheidung (Beim Tanklaster-Bombardement auf Bundeswehr-Befehl 2009 bei Kundus sterben viele Zivilisten. Die öffentliche Debatte erreicht die drei Soldaten kurz vor ihrem Einsatz.)
  4. Der Hinterhalt (Im Karfreitags-Gefecht 2010 werden die drei Soldaten schwer verwundet, traumatisiert, desillusioniert. Wurden in dem Gefecht Fehler gemacht, falsche Helden geschaffen?)
  5. Weiterleben (Das Karfreitags-Gefecht prägt die Soldaten und ihre Familien jahrelang. Tod, Verwundung, Trauma zwingen auch die Bundeswehr zu Veränderungen. Wie gehen alle damit um?)
  6. Streitende Kräfte (Was haben Militärs und Politiker aus Afghanistan gelernt? Wie gewinnt man eine kriegsmüde Bevölkerung für neue Einsätze? Und wie blicken die drei Soldaten in die Zukunft?)
Herzliche Grüße an die Kameraden, die zu dem Zeitpunkt in LG und Kundus stationiert waren. Und natürlich auch an alle Anderen. Sowie an die Hinterbliebenen der gefallenen Kameraden.

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