Mittwoch, 23. Oktober 2019

Treckerblockaden - Ökos feuern Demo gegen sich selbst an


So sind sie, die Ökos.. keine Ahnung, aber viel Meinung. So z.B. in einem Landkreis der als besonders "Öko" gilt; Lüchow-Dannenberg (Wendland). Selbstverständlich waren gestern auch hier die Bauern unterwegs und blockierten mit 'ihren' Landmaschinen den Verkehr. Bei den - überwiegend linksgrünen - Anwohnern löste die Aktion meist Verständnis für die Forderungen der Landwirte aus. Nur Wenige übten Kritik oder zeigten, wie genervt sie waren. Zum Glück gibt es im Landkreis keine Feinstaubmessgeräte, denn die hätten sicher sofort den Klimanotstand ausgelöst. Neben den 'subventionieren' Treckern lies die Bauernschaft natürlich auch alle historischen mit ihren Sprösslingen besetzen und die Landschaft verpesten. Verpesten ist auch das Stichwort. Denn eigentlich ging es darum: "Die Demonstrationen der Landwirte richten sich gegen die Pläne der Bundesregierung unter anderem für mehr Natur- und Tierschutz in der Landwirtschaft und zum Schutz des Grundwassers vor Nitrat, das etwa durch Überdüngung in den Boden gelangt."

Die Bauern möchten also weiter das Grundwasser vergiften und die industrialisierte Tierhaltung betreiben. Eine Forderung die die Grünen Öko-Gutmenschen im Landkreis augenscheinlich toll finden. Wie soll ihre Solidarisierung mit den Agrarökonomen sonst aufgefasst werden?


Natürlich könnte auch totale Ahnungslosigkeit eine Rolle spielen. Der gemeine Öko informiert sich eher ungerne sondern greift Parolen und Doktrin auf die er dann verinnerlicht. Völlig ungeprüft und ohne nachzudenken. Der "dumme Bauer mit den dicken Kartoffeln" scheint das gut nutzen zu können. Ein paar Schilder mit den richtigen Slogans auf die Trecker getackert und schon steht der Öko daneben und klatscht als ob gerade eine Zugladung Flüchtilanten am Bahnhof eingetroffen sei. Wer ist hier also der Dumme?!

Siehe dazu auch die Studie des "NABU" zur Bauernlobby!!

1 Kommentar:

Intererssengemeinschaft Bürgerforum hat gesagt…

Ich würde Bauernverbände und den einzelnen betroffenen Bauern nicht sogleich in einen Topf werfen.- Richtig ist was du über die Verbände schreibst. Führst du jedoch Gespräche direkt mit betroffenen Bauern, welche tatsächlich am Existenzminimum „Knapsen“, gibt das ein ganz anderes Bild. Ich höre mir immer gern zwei Seiten der Medaille an. Das sind Bauern welche schon „Erbhöfe“ bis in die vierte Generation führen. Und die heutigen „Jungbauern“ brauchen ein abgeschlossenes Studium um ihren Hof, in Personalbestand, Landwirtschaft oder Viehbestand rentable zu bewirtschaften. Das viele trotz Subventionen aus Brüssel klagen, liegt auch daran, dass dem Bauernberuf immer noch das Stigma des „dummen Bauern“ anhängt. Auch das diese trotz ihrer „Verbände?“ nicht den Preis erzielen können, der ihren Hof weiterhin wirtschaftlich betreiben lässt. Das diese ihr Saatgut immer noch mit Pestizid-Wirkstoffe und Glyphosat sichern wollen und auch müssen, ist in moderner Bewirtschaftung auch ein Spagat zwischen „Tierschutz und Umweltschutz“ (vereinbarte politische Auflagen, Bienen, Naturgräser etc.)

„Die Bundesregierung plant laut einem Bericht, die Zulassung von 100 Pestiziden ohne die angekündigte Prüfung zu verlängern. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. „Voraussichtlich“ 100 Produkte sollen daher mit einer Ausnahmeregelung auf dem Markt bleiben dürfen.

Bei diesen Produkten werde es im ersten Halbjahr 2019 keine Entscheidung im Prüfverfahren geben, „sodass die jeweilige Vorgängerzulassung verlängert werden müsse“, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium demnach mit.

Laut dem Ministerium laufen derzeit 121 Antragsverfahren für die Zulassungsverlängerung von Pestiziden. Bereits im Dezember seien auf ähnliche Weise die Zulassungen von 106 glyphosathaltigen Mitteln um ein Jahr verlängert worden“.

… und weiter: „Erstmals wurde Glyphosat 1950 synthetisiert. Seit den Siebzigerjahren wird der Stoff in der Landwirtschaft eingesetzt. Als wesentlicher Inhaltsstoff etwa des Pflanzenschutzmittels Roundup des Konzerns Monsanto tötet es Unkraut auf Feldern mit Raps, Mais und anderen Nutzpflanzen.

Bis heute ist Glyphosat das mit Abstand am meisten eingesetzte Pestizid. Sein Einsatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, wie die Studie eines Pestizidforschers zeigt (Benbrook et al., 2016). In Deutschland kaufen Landwirte pro Jahr rund 5.000 Tonnen an Glyphosat-Pflanzenschutzmitteln – der Anteil des Wirkstoffs an allen verkauften Herbiziden beträgt gut ein Drittel.
Zunächst wurde die Chemikalie vor allem vor der Aussaat verwendet, um Äcker von Unkraut zu befreien. Doch seit es gentechnisch veränderte Pflanzen gibt, die gegen Glyphosat resistent sind, kann es auch nach der Saat eingesetzt werden.

Für mich alles auch ein Grund weshalb ich jetzt ein eigenes „Bürgerforum“ habe, während ich bei der „Ankündigung Peter Webers Interessengemeinschaft Bürgerforum“, nicht weiß was da auf dich zukommt. Mir gefällt auch nicht deren „Geheimnistuerei um das Forum auf der Zielgeraden“. Wir sind wie alle meine Netzwerke innerhalb von 8 Tagen online gewesen. Das sollte uns erst einmal jemand nachmachen. Am Anfang sind wir uns erst einmal selbst genug. 12 Mitgliederautoren, mit Konterfei + Vornamen (Fürs erste) „Schaun mer mal“ wie man bei uns in Bayern sagt. ;)