Dienstag, 17. September 2019

Tricksen, Täuschen, Fabulieren - Der Klimaschwindel

Eigentlich wissen wir das schon. Dennoch kann ein weiteres Video dazu nicht schaden. Vor allem wenn da ein paar neue Namen und Hintergründe auftauchen:



Da das Video bei YouTube gehostet ist, kann es auch jederzeit wieder weg sein. YouTube entwickelt sich ja .., wissen wir auch schon alles. Es macht also Sinn, ein Backup anzulegen. Hier ist ES! Übrigens auch praktisch für dem Download!

Gibt es doch ein Deutsches "Facebook"? Oder eine übersichtliche kleine Alternative?


Ich habe aus Zufall (Kommentar hier im Blog) etwas gefunden, was mir bis jetzt auf Anhieb gefällt. Ein "Mini-Facebook", augenscheinlich ohne Zensur und vorallem ohne linke Gesinnung. Ganz Rechte aber auch nicht. Das "netzwerk-für-freunde.de" scheint konservativ neutral zu sein.

Ich habe mich soeben registriert und warte auf die Freischaltung (hoffentlich). Wenn es soweit ist, werde ich mich dort genau umsehen und hier weiter berichten und ggf. eine Empfehlung geben.

Das bleibt also ein OFFENER POST. Schaut öfter hier rein, wenn euch das Thema auch interessiert.

Montag, 16. September 2019

Über Systemkritik, Youtube, Facebook, die Creators, die neuen Alternativen Medien und "Lebensgrundlagen"


Nachdem nun auch jetzt dem letzten Google-CEO klar wurde, dass Youtube nie Geld verdienen wird sondern nur Kosten produziert, zieht Google die Handbremse langsam an. Und beginnt bei der Monetarisierung der "Creator". Google stelle also die anteilige Ausschüttung von Werbeeinnahmen an die Video-Macher ein. Zuerst bei diesen Creators, die Google sowieso den meisten Ärger und viel Arbeit macht. Die "Politkritiker" und "Widerständler". Das diese Sparte einst eine gute Einnahmequelle war ergibt sich aus der Masse an politisch unzufriedenen Europäern automatisch. Nach der "Demonetarisierung" taucht da für Einige ein Problem auf, dass zum Teil mit neuen Plattformen gelöst werden soll. Mehr oder weniger gelungen:


Anders als Tim Kellner (Prometeus) gibt Hagen Grell (frei³) das auch ganz offen zu und spricht ein Problem an, welches der eigentliche Knackpunkt ist. Das Hosting der Videos. Und das im 4K-Zeitalter.

Einen oberflächlichen (optischen) Ersatz für YouTube, Twitter und Facebook zu schaffen dürfte noch zu stemmen sein. Für so etwas bekommt man sicher ein paar hunderttausend Euros im Crowdfunding zusammengekratzt. Damit kann sicher ein brauchbares oder sogar hübsches Frontend geschaffen werden, was alles unter "einem Dach" zusammenführt. Aber die gigantischen Datenmengen der Videos sind ein gewaltiges Problem. Ich habe die veröffentlichen Kostenschätzungen von Google dafür nicht nicht im Kopf aber es geht locker um Milliarden. Da müssen also schon "ne Menge" Sponsoren und/oder Werbetreibende überzeugt werden, etwas abzudrücken. Ganz schwer wird es, wenn der Konsument etwas bezahlen soll. Da kann die Politikverdrossenheit noch so groß sein, sobald es ans Konto geht wird der Bürger zickig.

Um also dieses gigantische Problem zu lösen müsste eine fast vergessene Technik wiederbelebt und für den Stream umgebaut, bzw. optimiert werden. Die gute alte "Peer-to-Peer-Technologie" (oder auch File Sharing genannt. Quasi so etwas wie Gnutella, eDonkey oder FastTrack), also das stückweise Verteilen eines Videos in Abschnitten (Parts) auf die Rechner, Handys, Pads und "Network Attached Storage" (NAS) Systeme der User. Und das mit einem zentralen Systemmanagement, dass die zerstückelten Videos am Ende wieder zu einem flüssigen Stream zusammenfügt. Das wird dann zwar kaum noch Serverfarmen mit massenhaft Speicherplatz erfordern, dafür jedoch einige Hochleistungsmaschinen in Hochleistungsrechenzentren mit Hochleistungsnetzanbindung.



Und es wird noch etwas benötigen.. das Einverständnis und die aktive Mitwirkung der User, die sich eine - eigens für diesen Zweck geschaffene - Software auf ihre Handys, Pads, Rechner und NAS (wie lautet eigentlich der Plural dafür? Nasses?) - mit all ihren verschiedenen Betriebssystemen - installieren, Speicher dafür reservieren und vorallem Bandbreite und Datenvolumen hergeben. Viele tun das zwar bereits, indem sie ihre - als BotNodes - verseuchten Geräte einschalten, allerdings findet das Unredliche immer heimlich statt und wird im Volksmund "Virus" genannt. Andere nennen das schlicht "Google Photos" :-) Will nun eine "gute Sache" als Organisation das ganz offiziell und fragt vorher bzw. bittet darum, knallen die Deutschen durch. Da plöppen aus allen Ecken Bedenkenträger und Aluhüte auf. Das wird also eine ganz ganz komplizierte Sache. Nehmen wir einmal an eine Plattform fände 3-4 Millionen Menschen die dazu breit wären, bleibt oft die Hürde der Softwareinstallation. Das muss so simpel wie WhatsApp sein. Gerätegruppen- und betriebssystemübergreifend. WOW.., alles in Allem eine Mordsaufgabe. Wer das realisiert, hat den totalen Durchbruch geschafft, wird steinreich und spätestens dann Teil des Systems, das er mit seiner Plattform kritisieren wollte. Aber glauben wir ruhig weiter an Philanthropie und Altruismus. Denn ohne diesen Glauben wird das sowieso nix. Bekloppte glauben an die Klimareligion, wir an Philanthropie und Altruismus im Auftrag der Demokratie. Manchmal frage ich mich, wer eigentlich die Bekloppten sind..

Bis dahin werden wir uns über eines klar sein müssen.., keine Alternativplattform wird mal eben so die finanziellen und technischen Ressourcen von YouTube, Facebook oder Twitter generieren können. Selbst mit dem gutmütigsten Crowdfunding und bezahlenden Usern nicht. Als härtesten Knackpunkt sehe ich die oben beschriebe technische "Lastverteilung". Kennt ihr noch das "Seti-Project"? Vor allem SETI.Germany mit dem größten deutschen Netz für verteiltes Rechnen? Das Projekt setzt eine Software namens "BOINC" ein, um ressourcenfressenden Berechnungsaufwand auf privaten Computern und Handys (ect.) auszulagern. Grundsätzlich.., nicht nur für die eigentliche SETI-Forschung.



Habt ihr davon schon mal gehört? Nein? Und wenn ja, läuft auf irgend einem Gerät bei euch "BOINC"? Nee, gell!? Siehste..! Und dabei geht es um Universitätsprojekte die nur einen latenten Teil der freien unbenutzten Prozessorkapazität nutzt. Kaum Speicher und noch weniger Datentransfer. Jetzt überzeugt mal die Leute, etwas von ihrem Speicher und Datenübertragungsvolumen rauszurücken. Nicht ein paar Hundert, sondern Zigtausende oder Millionen von Nutzern. Ein Programm zu schreiben, das die Datenlast verteilt ist also nicht das wirkliche Problem, wie "BOINC" oder früher "Napster" beweist. Die Menschen sind das Problem. Aber ohne die geht es nicht.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die heutigen Protagonisten der "neuen, freien Alternativplattformen" sich darüber im Klaren sind. Hagen Grell scheint das jedoch - aufgrund seiner beruflichen Historie - zu dämmern. Sein "Frei hoch Drei (frei³) - Projekt" besitzt dafür grundsätzlich Schnittstellen. Auch wenn er mit seiner "Informationsbündelung" bislang eher einer "if fail then next"-Taktik folgt (ist eine Information irgendwo verschwunden, sucht das System einfach eine andere Quelle) scheint er zu wissen, dass "frei³" niemals den ganzen Content selbst hosten kann. Nehmen wir einmal an, "frei³" findet tatsächlich eine Millionen "9-Euro-Paten", generiert also monatlich neun Millionen Euro (brutto), dann wären damit vielleicht so eben die Kosten für die notwendige breitbandige Anbindung der (bis dahin nicht vorhandenen) Hostingsysteme an die Backbones inkl. Transferkosten finanziert. Also quasi die losen Kabelenden in den Rechenzentren. Nicht vergessen, wir reden hier nicht von statischen Webseiten mit etwas Foto- und Textinhalten sowie ein paar optische Spielereien, die mehr oder weniger auf dem Client aus ein bisschen PHP-Code gerendert werden. Wir reden hier von HD- und 4K-Videos die individuell (also per Unicast) gestreamt werden. Ich will jetzt keine Definitionen von Unicast, Broadcast und Multicast verfassen. Das könnt ihr euch ja hier und hier anlesen.

Also noch einmal.., nehmen wir an, Hagen Grells "frei³" generiert monatlich neun Millionen Euro Bruttoeinnahmen, könnte davon vielleicht eine skalierbare Anbindung der Plattform ans Internet finanziert werden. Bis dahin hängt da aber nicht eine Festplatte mit Videos oder Sonstwas dran. Für eine ebenso skalierbare Data-Serverfarm schüttle ich jetzt einmal geschätzte Kosten von ca. 1000 Euro pro Einheit aus dem Ärmel. Jetzt lass uns mal annehmen, auf eine Einheit passen 150 Terrabyte Daten und Videos. Natürlich nicht auf normalen, alten mechanischen SATA-Platten (die sind zu lahm) sondern aktuelle V6-NAND-Speicher. Wie viel davon erforderlich wäre, könnt ihr euch hier ausrechnen.













Wenn ihr ein modernes Handy habt und macht damit mal ein ca. 30 minütiges 4K-Video, wisst ihr was das an Speicher frisst. 150 Terrabyte sind also "NIX"! Vor allem wenn wir gerade von einer Millionen "9-Euro-Paten" ausgehen, die die Netzanbindung finanzieren und natürlich auch Videos darüber teilen wollen. Gehen wir also fiktiv von 1000 erforderlichen Einheiten aus (was reell ziemlich unterdimensioniert ist). Rechnen könnt ihr selbst - ergo 1 Mio Euro monatlich pro Serverfarm. Alles bisher nur ganz grob über den Daumen gepeilt und absolut blauäugig kalkuliert. Soweit, so teuer. Nun ist bislang noch gar keine Redundanz einbezogen. Gehen wir einfach von einer Dreifachredundanz in drei Datacentern aus. Das verdreifacht natürlich die Kosten. Bis hierhin haben wir aber quasi nur das grobe Prinzip eines RAID-Level-3 auf die Datacenter angewendet. So läuft das allerdings eigentlich nicht mehr. Wollen wir es richtig machen, wenden wir das Schema eines RAID6 auf ein "Datacenter Redundant Array" an. Ergo brauchen wir mindestens ein Viertes, womit wir dann bei vier Millionen Euro liegen. Nur für die Daten und Redundanz gegen Ausfälle. Hatten wir schon über die Kosten für die Controller gesprochen, die aus den "parted datas" des Redundanzsystems wieder die Streams machen? Oder über die Controller und Load-Balancer gegen Hacker-Angriffe inkl. Management? Puhh.. lassen wir das. Aus dem Ganzen können wir jetzt ein paar Sachen mitnehmen:

  • Eine ganz kleine Ahnung, was Google, Amazon und die anderen BigPlayer investieren
  • Die Erkenntnis das NIEMAND etwas Ähnliches alleine stemmt
  • Jede Phantasie, eine "Alternative" auf diesem Prinzip wäre finanzierbar ist Quatsch
  • Hagen Grell hat ganz sicher niemanden mit seinem Crowdfunding über den Tisch gezogen
  • Hagen Grell hat ganz sicher viel privates Geld in das Projekt "frei³" investiert
  • Das Frontend (also das was wir sehen) von "frei³" ist nur ein winziger Posten in der Gesamtinvestition 
Wir sollten diese Peer2Peer-Version als Vision wirklich ernsthaft als finanzierbare Alternative im Auge behalten.

Vergleichen wir "frei³" jetzt mit Kellners "Prometeus" fällt zumindest mir eines sofort auf. Hagens "frei³" gibt sich als Beta-Version aus, ist aber schon relativ gut bedienbar. Natürlich ist da noch ganz viel Luft nach oben, da sich "Neulinge" oder die Menschen, die bislang nur Facebook kannten, doch erheblich umgewöhnen müssen um sich zurechtzufinden. Ich schätze, Hagen wollte den Launch nicht noch einmal verschieben, so dass wir jetzt tatsächlich auch eine Beta-Version sehen. "Prometeus" allerdings soll fertig sein. Ähhm.., "fertig" in welchem Sinne? Bleibt das bei dem total unübersichtlichen Gewusel und Gezuppel der Oberfläche, die Unruhe ausstrahlt und Inhalte doppelt und dreifach anzeigt? Ich will Tim wirklich nicht zu nahe treten (nein, das ist keine einleitende Beleidigungsfloskel), aber mit einer Social-Media-Plattform im Sinne von "wir machen Facebook oder YouTube neu" hat das nicht viel zu tun. Im übrigen hatte ich dort bereits sechs oder sieben mal versucht ein Video zu platzieren, was mir nie gelungen ist. Weiter als bis zu einem "Wir prüfen Dein Video"-Screen bin ich nie gekommen. Und was aus den Versuchen geworden ist weiß ich auch nicht, da es nicht eine einzige Benachrichtigung gab. Auch eine Support-Anfrage blieb unbeantwortet. "Prometeus" scheint also eher eine Plattform von Tim Kellner für Tim Kellner (& Friends) zu sein. Ganz weit weg von sogenanntem "Social Media" wie wir das assoziieren. 

Fazit: Sofern Facebook, Youtube und Twitter nicht über Nacht kollabieren, wird dem wechsel-willigem User nicht viel anderes übrig bleiben, als sich gewaltig neu einzugewöhnen. Wer vorher schon in klassischen Internetforen unterwegs war, dem gefällt bestimmt "frei³" bestimmt schon ganz gut. Aber auch hier sollte man sich etwas Zeit nehmen und ausprobieren. Schön bei "frei³" ist jedenfalls, dass man seine Versuche auch selbst wieder ändern oder löschen kann. Hagen muss aber auf jeden Fall noch ein paar "Lernvideos" machen. Das wird sich allerdings jedoch erst lohnen, wenn aus der Beta-Version eine 1.0-Version geworden ist. 


Sonntag, 15. September 2019

Samstag, 14. September 2019

Bist Du politisch aktiv? Oder politisch interessiert? Hast Du Dich mal gefragt wozu und warum? Und lohnt sich das noch?










Es scheint zwei bis drei Themen zu geben die in Deutschland - abseits von beruflichen und familiären Gesprächen - immer mehr in den Vordergrund rücken. Diese irre Form der Politik die wir gerade in ganz Europa erleben, verwoben mit allen möglichen Weisheiten über das Klima und damit verbundenen Verboten rund um das Automobil und Lebensweisen. Und wir beschäftigen uns mehr und mehr mit Denkverboten, politischer Korrektheit und Zukunftsängsten. Außerhalb des engen Freundes- und Familienkreis sind das meist nur kurze und unverbindliche Gespräche. Schließlich weiß man ja nicht, wie das Gegenüber tickt und zu welchem "Lager" es gehört. Vielleicht hätte eine klar formulierte Meinung Konsequenzen oder könnte zur Ausgrenzung führen. Aber seit wann ist das eigentlich so?

Am 16.06.2005 hörten wir Angela Merkel nicht richtig zu. Vielleicht hatten wir zu der Zeit ein anderes Thema im Fokus; ich weiß es nicht. Und wer verfolgt auch schon einen CDU-Parteitag wenn er nicht gerade aktives Parteimitglied ist?! Daher ist ein ganz wichtiger Schlüsselsatz Merkels entweder nicht richtig wahrgenommen oder als Rhetorik abgetan worden. Dieser Satz lautet:
"Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit!"

Upps.. Sogar als Angela Merkel am 16.09.2006 über das Thema "öffentliche Sicherheit in Deutschland" sprach, hatten wir wohl anderes im Kopf. Vielleicht noch die schöne Fußballweltmeisterschaft mit vielen bunten Fähnchen, ausländischen Freunden und einem Berlin im internationalen Sympathiehoch. Da ist uns Merkels Satz:
"Wenn es die CDU nicht gegeben hätte, dann würden wir heute noch eine lange Diskussion mit (..) führen, ob das jetzt notwendig ist oder nicht. Das sind aber Dinge, darüber darf man nicht diskutieren, die muss man einfach machen!"
auch glatt durchgegangen. Abgesehen von der undemokratischen Gangart ahnen wir heute, von welcher Art der "innerer Sicherheit" Merkel damals sprach. Es ging ihr offensichtlich nicht um unsere "öffentliche Sicherheit" sondern eher um eine Sicherheit gegen die Öffentlichkeit. Ihre Sicherheit; und der ihrer "Mannschaft". Sich also bzgl. unserer persönlichen Sicherheit auf die Deutsche Regierungspolitik zu verlassen ist nicht nur dumm sondern fahrlässig. Das ist sogar den privaten TV-Sendern aufgefallen:


Entweder hat Merkel - und damit ihr ganzes "Team" - überhaupt kein Interesse an der "inneren Sicherheit" wie wir sie begreifen, ist damit überfordert oder hat ganz andere Pläne. Welche das allerdings sein könnten weiß ich nicht. Und damit bin ich sicher nicht der Einzige. Also gehe ich von Ersterem aus; dem Desinteresse. Oder es hat tatsächlich einen ganz anderen Hintergrund. Sie (Merkel) vermisst tatsächlich die DDR und will die Struktur der Bundesrepublik auflösen. Dann macht ihr Satz über den nicht vorhandenen Anspruch auf Demokratie und sozialer Marktwirtschaft von 2005 wirklich Sinn. Was meinte Erich Honecker zuletzt noch dazu?:


Hat Merkel jemals auch nur eine wichtige Entscheidung getroffen, die sich mit unserem Verständnis von sozialer Marktwirtschaft und Demokratie deckt? Mir fällt nicht eine Einzige ein. Zwischen ihrem Amtsantritt und dem 11. März 2011 hat sie gefühlt gar keine Entscheidung getroffen, wenn man von den "Personalentscheidungen" absieht. Als im März 2011 die "Katastrophe Fukushima" eintrat begann eine bis heute andauernde Kette von Fehlentscheidungen. Und dabei hat sie begriffen, dass sie quasi alles durchdrücken kann ohne die Parlamente einzubeziehen. Einen Großteil hatte sie bis dahin bereits mit Figuren besetzt, die der Wähler weder kannte noch absichtlich in diese Positionen gewählt hatte. Sie hatte das "Leck" in unserer Demokratie schnell entdeckt und ausgenutzt. Die Vergabe von Ministerposten. Der Rest in den Parlamenten wehrte sich auch nicht. Dieser "Rest" war zu der Zeit ausschließlich mit sich selbst und der parteiinternen Politik beschäftigt. Sei es Intrigen der eigenen Partei abzuwehren, sie anzuzetteln oder Fraktionen gegen andere Fraktionen zu bilden. Die internen Parteistrukturen sind das zweite Leck in unserer Demokratie. Hier wird Politik für Posten betrieben. Nicht für die Interessen der Bürger. Und so entstand die "Debattenschwafelei" bestehend aus Phrasen und ohne tatsächlichen Sachbezug, die "Loriot" so schön parodierte:


Wer sich in dieser Ära tatsächlich den Bundestag (oder die Landtage) auf Phoenix antat, wird genau diese Debattenkultur erlebt haben. Sinnlose Reden von sinnlosen Zetteln abgelesen die von hochbezahlten Phrasenprofis geschrieben wurden. Über 2/3 einer Legislaturperiode passierte im Grunde überhaupt nichts. Der Job eines "MdBs" war quasi nichts weiter als bezahlte Freizeit. Das eigene Abstimmungsverhalten hatten die Fraktionen bereits mit sich und untereinander geklärt so das auch dabei die Anwesenheit überflüssig wurde. Die Spitzenpolitik war ein kleiner elitärer Club von Nichtstuern. Die Arbeit (politisch und physisch) erledigte die Basis oder angestelltes Personal. Wer sich bei der "Basisarbeit" schön ehrenamtlich anstrengte hatte Aussicht auf einen Posten in der Partei. Also hatte schon eben diese Basis kaum noch etwas mit Bundes- oder Landes- oder Kommunalpolitik zu tun, sondern nur mit Karriere. Erfolglose Juristen, genervte Lehrer (Pädagogen), gelangweilte Verwaltungsfachwirte und vorallem Studenten mit Panik vor dem Job nach dem Studium (entweder gab es gar keine Jobs oder sie waren Scheiße) engagierten sich in einer beliebigen Partei um einem Posten zu ergattern. Dabei muss sich immer streng an die Regeln gehalten werden. Eigene Meinungen, die sich nicht mit dem Parteikodex decken sind absolute Karrierekiller. "Abweichler" werden unmissverständlich ausgegrenzt. Wer die Partei verlässt, hinterlässt keine Lücke. Nachrücker liegen massenhaft "auf Halde". Doch wer die Partei wechselt wird automatisch zum Feind. Und wer nicht nur austritt und wechselt, sondern auch noch eine neue Partei gründet, ist die "Ausgeburt der Hölle".

Eine Alternative und etwas Geschichtslehrbuch..


So erging es zuerst Oskar Lafontaine. Mit seinem Austritt aus der SPD und der Schaffung der "Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG)" tauchte zum ersten mal der Begriff "Alternative" in der Deutschen Politik auf. Die WASG war ein guter Ansatz und hätte sicher Potenzial gehabt. Leider wurde Oskar Lafontaine zu ungeduldig. Vermutlich saß ihm der Streit mit Schröder und Scharping mit ausgefahrenen Krallen auf dem Rücken und so ging er ein Wahlbündnis mit der PDS (SED) ein, wofür sich alles in "Die Linkspartei.PDS" umbenannte was in der heutigen "Die Linke" endete. Ich trauere bis heute um die WASG. 













Wie alle anderen Parteien darauf reagierten müssten wir doch noch wissen, oder?! Für die "FFF"-Kids und Jungsozialisten sei erklärt; CDU, FDP, vorallem die SPD und sogar die Grünen (die das Ganze in den frühen '80er Jahren selbst erlebten) behandelten die "Linken" damals wie eine feindliche Armee, die es auf die Demokratie abgesehen hatte. NIEMALS würde man mit den "populistischen" Linken etwas gemeinsam machen. Koalitionen kämen NIEMALS in Betracht. Ganz im Gegenteil.. auf die "populistischen" linken "Extremisten" wurde sofort der Verfassungsschutz angesetzt. Parteimitglieder der linken "Populisten" und "Extremen" wurden beschattet, überwacht, observiert und ihre Telefone wurden abgehört. Es hat lange gedauert bis das "Dreieinhalb Parteiendeutschland" (die Grünen - als Fortsetzung der "68er-Bewegung" - bezeichne ich jetzt salopp als zu der Zeit "habe Partei") den neuen demokratischen Mitspieler überhaupt akzeptierte. ++ ACHTUNG ++ Übrigens verhielten sich Medien und Presse damals ebenso regierungsopportun wie heute! ++

Die Neuen sind da..
Und gelernt hat augenscheinlich daraus wirklich niemand. Denn genau das erleben wir heute wieder im Bezug auf die AfD. Und paradoxer weise mischt ausgerechnet die Partei beim AfD-Bashing ganz besonders mit, die damals den selben Anfeindungen ausgesetzt war. Die Linke!

Waren damals Oskar Lafontaine, Gregor Gysi und nicht zuletzt Sarah Wagenknecht die Gesichter "der Linken" die gegen die Politikverdrossenheit der Bürger standen und Hoffnung auf eine Lektion für den verklebten Filz der "Altparteien" boten, sind heute Jörg Meuthen, Alexander Gauland, Georg Pazderski, Alice Weidel, usw. die Gesichter der AfD und stellen die selbe Hoffnung in Aussicht.

Partei bleibt Partei. Oder doch nicht?


Ob die "Neuen" denn nun endlich die Erwartungen erfüllen bleibt abzuwarten. Zunächst müssen sie die augenscheinlich üblichen Anfeindungen und bösartigen Unterstellungen überstehen, die auch "die Linke" zu der Zeit erfahren musste. Im Anschluss werden sie sich bei der Kompromisslösung beweisen müssen und zuletzt werden wir sehen, inwiefern sich der selbe interne Parteienfilz wie bei den "Anderen" bildet. Obwohl die Köpfe als auch die Basis der AfD diesmal aus gestandenen Persönlichkeiten mit Erfahrung aus dem "echten" Berufsleben bestehen, ist dies kein Garant für eine unverquarzte Parteistruktur. Immerhin hatte die CDU auch einmal so begonnen. Interessant ist allerdings eine Forderung der AfD; die Stärkung der direkten Demokratie durch Bürgerentscheide. Wie glaubwürdig ist das? Immerhin agieren AfD-Europaabgeordnete innerhalb der EU genau so. Sie arbeiten in Richtung Austritt oder Auflösung der EU und damit auch hin zur Auflösung bzw. Abschaffung ihrer eigenen Ämter und Aufgaben. Sofern die AfD dies auch auf die innerdeutsche Politik überträgt und Parteipolitik in Deutschland nur noch auf "operatives Tagesgeschäft" und Verwaltungsaufgaben reduziert während Entscheidungsprozesse über z.B. Gesetzentwürfe dem Bürger mittels Bürgerbefragung oder Bürgerentscheide überlassen würde, wäre die AfD ein "Projekt" an dem es sich lohen könnte mitzuwirken.

Das wäre tatsächlich eine Sensation in Deutschland - Eine Partei fordert die Abschaffung der Parteien. Das ist Fortschritt. Und die Abschaffung der repräsentativen Demokratie wäre wirklich ein Befreiungsschlag. Die direkte Demokratie löst nicht nur Merkels "Hinterzimmer- und Lobby-Autokratie" ab, sie spült auch gleich den gesamten Parteienfilz weg.

Allerdings müsste die AfD diese Absicht zunächst verbindlich kommunizieren. Bis dahin bleibt sie nur eine Partei. Doch tut sie das, werde ich mich auch engagieren. Vorher nicht!

Und jetzt bin ich erst einmal auf Peter Webers "Initiative Bürgerforum" gespannt. Wir haben jetzt Mitte September. Da sollten ja die Details auf den Tisch kommen. Ab zu seinem YouTube-Kanal..

Freitag, 13. September 2019

Monika Herrmann (Grüne) traut sich in Berlin in keine Parks mehr - Zuviel Drogendealer, zuviel falsche Politik. Kein Scherz!










Nein, das ist keine Satire.. ausgerechnet Monika Herrmann, Grünen-Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, traut sich nachts nicht mehr in Berliner Parks. Ihr sei es dort zu gefährlich. In ihren Bezirk fällt auch einer der bekanntesten Drogenumschlagplätze Berlins, der Görlitzer Park, so schreibt der Focus. Die Zustände im "Görli" und den damit verbundenen Kontrollverlust des Staates hatte ich bereits beschrieben. Dabei hatte Herrmann ausdrücklich die Drogendealerei in dem Berliner Park geduldet, wenn nicht sogar befürwortet. Mit Ausnahme des selbsternannten "Parkrates" und der Hobbyordnungshüter, der "Parkläufer" ist ihr Eintreten für Drogendealer im Görlitzer Park, aus allen Lagern (ohne Grüne und Linke) auf scharfe Kritik gestoßen. Benjamin Jendro, der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte dem Tagesspiegel:
"Selbstverständlich dürfen wir keinen Menschen ausgrenzen. Frau Herrmann aber täte gut daran, die Probleme nicht zu bagatellisieren. Wir reden hier von Straftätern, die gefährliche Substanzen in Umlauf bringen, Menschen bedrohen und auch vor schwersten Gewalttaten nicht zurückschrecken." 
Als Frau meide Herrmann (Nomen est Omen) nicht nur den "Görli", sondern alle Berliner Parks, meint sie. Als Zyniker meine ich, als Frau müsste sie gar nichts meiden. Sie könnte sich als Zwillingsbruder von Siggi Gabriel ausgeben und nicht wenige würden ihr das abkaufen. Also schätze ich, diese Begründung ist aus der Luft gegriffen obwohl sie schon Sprengstoff in sich hat. Das Berliner (oder sonst woher) Frauen Stadtparks in Deutschland meiden sollen, ist schon starker Tobak. Als sei das völlig normal und schon immer so gewesen. Wo war die "Dame" zwischen 1945 und 2015? Naja.. sagen wir mal bis 2010. Da begann der Untergang dieser Hauptstadt schon allzu deutlich spürbar zu werden. Als Bonn nach Berlin umzog hatte man noch die Illusion, Berlin könnte was ganz Tolles werden. Als Deutschland 2006 den dritten Platz in der Fussball-WM erreichte und Berlin (voll mit schwarz-rot-goldenen Fahnen, Fähnchen, Wimpeln, KFZ-Außenspiegel-Bezügen und Saugnapf-Auto-Standarten) bei Bier und Currywurst sich mit der ganzen Welt verbrüderte und die Weltbevölkerung das Event und damit auch Deutschland - vorallem aber Berlin als super freundlich, sympatisch und weltoffen empfanden, sah noch niemand die dunklen Wolken aufkommen. Eigentlich war auch 2010 noch alles tutti, als die oberste Berlinerin, also die Kanzlerin noch so etwas zum Besten gab:









Neun Jahre später ist alles im Arsch. Keine Loveparade mehr, kein Hauptstadtflair mehr, kein gar nichts mehr. Dafür gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle - ja quasi einen Marktplatz für Drogen aller Art. Einen wortwörtlichen "Freiluft-Drug-Store" nach Produktkategorien sortiert und gegliedert. Das braucht natürlich ein Management. Am Besten eins, das bundesweit agiert. Unsere spitzenmäßige Bundesregierung nennt das dann "Drogenbeauftragte". Eine Frau natürlich! So eine Art Chebli für Junkies. Also ohne Plan, Ahnung oder irgendeinen Bezug zu zur Sache. So richtig mit Bundespressekonferenz erfolgt dann die feierliche Vorstellung (das Video ist zu geil):


Bislang dachte ich immer, die "Drogenbeauftragte" hieße POLIZEI und hätte den Auftrag, Drogen über die Asservatenkammer ins Osterfeuer des jährlichen Polizeifests und den Handel in den Justizvollzug zu managen. Ich bin aber auch naiv..

Fazit: In Berlin traut sich ein grüner Siggi Gabriel Doppelgänger als Bezirksbürgermeister(in) nicht (mehr) auf den Drogen-Basar obwohl der nun ein bundesweites staatliches Management hat.

Wir treffen uns dann alle heute Abend im Fernsehsaal der Nervenklinik. Die Anstaltsleitung hat den Deutschen Heimatfilm "aus dem wilden Kurdistan" als Super-8-Streifen im Archiv gefunden und führt uns die netten Schwarzweiß-Bilder ab 20:30 Uhr vor. Dazu werden Halal-Schnittchen und grüne Matetee-Cocktails gereicht. Im Shop vor dem Eingang sind die Falteimer zum Reinkotzen übrigens heute 20% billiger, wenn ihr die Kinokarte mit dem Persona.. ähh.. Patientenausweis vorzeigt. Ach.. noch was.. der BTM-Medikamentenschrank wurde aus der Anstaltsapotheke geklaut. Wer noch Oxy oder Fenta braucht, schaut also bitte kurz vorher im "Görli" vorbei.. 

Paradox - Trotz wohnen am Stadtrand kein Gassigehen mit Hund ohne Auto möglich










Das ist doch nicht mehr normal.. Der von uns bewohnte Landkreis ist auf die irrwitzige Idee gekommen, einen "Klimapakt" zu .. ja zu was eigentlich .. sagen wir, zu erfinden. Ich hatte schon mal darüber geschrieben. Könnt ihr hier lesen<-

Allenfalls geht es dabei hauptsächlich um das Fahrrad. Alle sollen jetzt Radfahren. Immer und überall. Noch mehr als sonst. Und weil hier scharenweise Superökos wohnen, machen die das sowieso. Mit oder ohne "Klimapakt". Das hat zur Folge, dass verkehrstechnisch in den Kleinstädtchen hier nichts mehr geht. Die wenigen kombinierten Rad- und Fußwege sind zu 50% mit Grünzeug (also Pflanzen, nicht das andere Grünzeug) zugewuchert und somit schon für Fußgänger mit und ohne Hund zu schmal. Kommen nun noch Radfahrer hinzu ist der Konflikt da. Nutzen die Radfahrer die Straße, herrscht die selbe Situation mit dem Autoverkehr. Dazwischen kommen noch die Schulbusse zu den Stoßzeiten, die LKW und natürlich die unvermeidlichen Landmaschinen (Trecker mit und ohne Mordsanhänger).

Morgens gehe ich dem ganzen Geradel schon aus dem Weg indem ich um 04h45 mit dem Hund das erste mal Gassi gehe. Eine viertel Stunde später geht das Theater aber schon langsam los. Muss der Hund über Tag raus oder möchten wir einfach einen Spaziergang machen, benötigen wir - theoretisch -  drei bis vier Minuten zu Fuß bis zu einer Wiese. Aber eben nur theoretisch. Als Fußgänger mit Hund steckst du hier einfach im Fahrradverkehr fest sobald du das Grundstück verlässt und den Gehweg betrittst. Und ist dann auch noch gerade Schulschluss (hier scheint ganztägig Schulschluss zu sein) geht gar nichts mehr.

Selbst wenn z.B. neben der Hauptverkehrsstrecke zwischen Dannenberg und Hitzacker ein Radweg verlaufen würde, wäre dieser - in Stoßzeiten - nur von 60 -70% der Radler nutzbar. Aufgrund der Menge müsste der Rest auf die Straße ausweichen. Aber es existiert ja kein Radweg. Also sind alle auf der Straße. Und hier reden wir von einer Tempo 100 - Strecke. Es scheint keine Statistik zu geben zu welchem Prozentsatz Fahrräder hier in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Zumindest habe ich keine gefunden. Da es hier außer Raserei keine anderen nennenswerten Unfallursachen gibt, dürfte der VU-Anteil mit Zweirädern ziemlich hoch sein. Vermutlich finde ich deshalb keine Statistik.

Meine Teilnahme am Klimapakt: Vor lauter Fahrrädern haben wir keinen Platz mehr zum Laufen. Daher müssen wir das Auto benutzen um dem ganzen Gewusel aus hocharroganten Radfahrern zu entkommen.